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Wotan Wilke Möhring ist Darsteller in dem deutschen Psychothriller Das Experiment - Black Box.
Wotan Wilke Möhring: Ich versuche die Gemüts- und Gedankenwelt mit der Physis zu verbinden. Als Handwerker ist Joe ja ohnehin ein sehr physischer Mensch. Wenn er zum Beispiel gegen das Gitter rennt, dann will er nur raus und spürt auch gar keinen Schmerz mehr. Der Nachteil ist natürlich, dass man so eine Szene auf Grund des hohen physischen Einsatzes nicht mehr als drei vier Mal wiederholen kann. Man ist irgendwann einfach völlig ausgepowert. Frage: Wie haben Sie das hohe Maß an Improvisation empfunden? Wotan Wilke Möhring: Es war toll, dass wir sehr frei waren, was die Textvorschläge angeht. Wenn die Dialoge zwingend zum Resultat einer Szene führen, musss man sich genauer daran halten. Wenn es aber nur darum geht, das Gesamte einer Situation darzustellen, dann ist es natürlich schön, wenn der Regisseur uns die Freiheit lässt, selber einen Weg zu finden, um dahin zu kommen. Wenn man so starr in ein Rollenprofil gezwängt ist und an den geschriebenen Dialogen festhalten musss, hat man weniger Möglichkeiten, sich auf die Rolle einzupendeln. So kann sich jeder auf seine Art maximal einbringen. Frage: Wie würden Sie Oliver Hirschbiegels Arbeit beschreiben? Wotan Wilke Möhring: Man merkt, dass er für die Arbeit lebt und dass er totale Freude an der Arbeit hat. Er kann gut motivieren und gut vermitteln, worauf er hinaus will. Er lässt sich aber trotzdem auf Alternativen ein, und hat immer ein offenes Ohr für alle Vorschläge. |
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