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Til Schweiger ist einer der großen deutschen Filmstars der Gegenwart. Im Lauf seiner Karriere hat er in vier Filmen mitgewirkt, die in den deutschen Kinos von jeweils mehr als drei Millionen Besuchern gesehen wurden: Der bewegte Mann , der Til Schweiger den Durchbruch als Kinoschauspieler bescherte, Männerpension, Knockin' On Heaven's Door und (T)Raumschiff Surprise - Periode 1.
Til Schweiger gehört inzwischen sicherlich zu den besten Schauspielern, die die deutsche Filmszene in den 90er Jahren hervorgebracht hat. Schon mit seinem ersten Kinohit Manta, Manta unter der Regie von Wolfgang Büld machte er durch sein unverbrauchtes, ausdrucksvolles Spiel Furore. Drei Jahre später gelang ihm mit dem Komödienhit Der bewegte Mann von Sönke Wortmann der große Durchbruch: Til Schweiger wurde zum deutschen Superstar. Sein Image als Frauenschwarm soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass er sich den Erfolg mit Können und durch Ausdauer hart erarbeitet hat. Obwohl er dem Komödiengenre viel verdankt, ist seine Darstellungskraft bei weitem nicht nur darauf begrenzt - wie gerade auch Knockin' On Heaven's Door eindrucksvoll beweist. Das Jahr 1996 war wohl eines der anstrengendsten seiner Karriere. Noch Anfang des Jahres mit Detlev Bucks Film Männerpension in den Kinos, drehte er danach seinen ersten internationalen Film, den Thriller Bastard, an der Seite von John Hurt und Pete Postlethwaite in Warschau, spielte die Hauptrolle in Bernd Eichingers TV-Serie 'German Classics'-Verfilmung von Die Halbstarken, eine vielbeachtete Nebenrolle in Das Mädchen Rosemarie und brachte sich schließlich mit Haut und Haaren in sein - wie er es nennt - "Herzblutprojekt" Knockin' On Heaven's Door ein. Doch damit nicht genug: 1996 war auch das Jahr, in dem er zusammen mit Thomas Zickler und André Hennicke seine Produktionsfirma Mr. Brown Entertainment (der Name ist von Quentin Tarantinos Film 'Reservoir Dogs' inspiriert) gründete und zum ersten Mal bei Knockin' On Heaven's Door als Produzent in Erscheinung trat. Ein weiter Weg - von der TV-Kultserie Lindenstraße, den Kinofilmen Manta, Manta, Ebbie's Bluff ('Max-Ophüls-Preis' als bester Darsteller) und Bunte Hunde über die TV-Serie Die Kommissarin an der Seite von Hannelore Elsner bis hin zu Männerpension und Das Superweib. Til Schweiger steht zu jedem dieser Schritte. Und dies zu Recht. Und doch schlug er mit Knockin' On Heaven's Door ein neues Kapitel auf. "Martin Brest ist meine beste Rolle", stellte er dazu lapidar fest. Am Set von Knockin' On Heaven's Door musste man übrigens immer wieder die kreischende Fangemeinde mit Absperrungen in Zaum halten, damit der straffe Drehplan eingehalten werden konnte. Trotzdem findet man bei ihm keine Spur von Arroganz oder Primadonnengehabe. Wer Til Schweiger am Set erlebt, ist schlicht beeindruckt: Da ist ein Handwerker am Werk, der mit Herz und Verstand bei der Sache ist. Til Schweiger wird in den USA von der Agentur William Morris betreut, die ihm zuerst eine kleine Rolle in einem großen Hollywood-Actionfilm verschaffte: The Replacement Killers. Zu seinen zahlreichen us-amerikanischen Filmen gehören inzwischen "In Enemy Hands", "Lara Croft Tomb Raider - Die Wiege des Lebens", "Driven", "Judas Kiss", "Punk" und der Fernsehfilm "Joe and Max". Auf die Frage, was er tun würde, wenn er - wie in Knockin' On Heaven's Door - nur noch eine Woche zu leben hätte, antwortete Til Schweiger: "Ich würde in aller Ruhe alles, was ich besitze, an meine Freunde verteilen. Wobei mir meine Bücher, CDs und Videos am meisten am Herzen liegen würden." Til Schweiger ist verheiratet und hat vier Kinder. Er lebt inzwischen in Hamburg, nachdem er eine Zeit lang in den USA gelebt und gearbeitet hat. Interviews
Filmografie
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