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| Silvia Vas |
| * 1964 in Steier, Österreich • Schauspielerin • Biographie • Filmografie • |
Von 1983 bis 1986 durchläuft Silvia Vas die Ausbildung im dramatischen Zentrum in Wien. "Keine klassische Ausbildung, sondern Schauspielunterricht nach der Methode der actors studios!" erinnert sich Silvia Vas. Und damit nicht genug, zusätzlich durchläuft sie eine Gesangsausbildung; Stimmlage: Sopran.
Nach der Ausbildung geht alles ganz schnell. Schon vor dem Abschluß der Schauspielschule erhält Silvia Vas ein Engagement im Schauspielhaus Graz. Das bedeutet: vier Jahre lang in allen Frauenrollen auf der Bühne. Pro Jahr fünf Premieren, das sind 20 Rollen zwischen der Ophelia im Hamlet und der Marianne in den Geschichten aus dem Wiener Wald.
Der Lohn: 1992 wechselt Silvia Vas für zwei Jahre an das Burgtheater Wien, um dort mit Regisseuren wie Jürgen Flimm, George Tabori und Claus Peymann zu arbeiten.
Fehlen noch Film und Fernsehen. In dem Kinofilm Walk me home (Regie Timothy Neat) übernimmt sie die Rolle der "Sarah", erfolgreich ist aber erst der Film Liebe Lügen, Regie Chris Schertenleib, der als erster Erfolgsfilm nach langen Jahren in der Schweizer Filmgeschichte notiert wird. Eine TV-Erfahrung besonderer Art: Bei der Arbeit zu der Serie Auf immer und ewig (Regie Julian Pölsler) lernt sie 1994 den Kameramann Peter Zeitlinger kennen und lieben.
"Ich versuche zur Zeit, mit meinem Ehemann Drehbücher zu schreiben. Der Wunschtraum ist natürlich, einmal zusammen einen Film zu machen!" erzählt Silvia Vas. Nicht nur, um sich bei der Gartenarbeit zu erholen, sondern um gemeinsam in Ruhe an diesen Projekten zu arbeiten, ziehen sich die beiden für zwei bis drei Monate im Jahr in ihr Haus auf einer Insel vor der kroatischen Küste zurück.
Der jüngst erworbene Flugschein für die Cessna hat hier übrigens seine besondere Bedeutung. Das Sportflugzeug ist einfach die zeitsparendste Verbindung zwischen dem Häuschen auf der Insel und den Wohnorten des Paares - Wien und Berlin.
Silvia Vas zur Rolle der Dr. Marian in Für alle Fälle Stefanie: "Dr. Marian ist eine starke Frau. Sie ist ein gute Ärztin, eine Frau, die ein großes Interesse an der Medizin hat und sich ständig weiterbildet. Ihr Manko: Ihren Freundeskreis, ihre zwischenmenschlichen Beziehungen sucht sie sich auch im Kreis der Mediziner - und erlebt hier Enttäuschungen. Ein Problem, vor dem heute viele Menschen stehen, deren Beruf sehr viel fordert und deren Privatleben darunter leidet!"
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