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Biographie
Martin Landau wurde für seinen unvergeßliche Darstellung des Bela Lugosi in Tim Burtons Ed Wood mit dem Oscar als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Vorher wurde er zweimal für den begehrten Preis nominiert: 1988 für seine Rolle als Abe Karatz in Francis Ford Coppolas Tucker und im Jahr darauf für seinen Part als Judah Rosenthal in Woody Allens Verbrechen und andere Kleinigkeiten. Seine Arbeit in Film und Fernsehen wurde darüber hinaus mit drei Golden Globes, drei CableACE-Nominierungen, einem CableACe Award und drei Emmy-Nominierungen honoriert.
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Seine mehr als 75 Filme und vier Jahrzehnte umspannende Filmographie beinhaltet Werke wie City Hall, Begegnungen, Die Legende von Pinocchio, Sliver, Mistress - Die Geliebten von Hollywood und Beverly Hills Beauties. Danach starteten seine Filme Joy Riders, Rounders und EDtv.
Im Fernsehen ist Landau bekannt durch die Kultserien Kobra, übernehmen Sie und Mondbasis Alpha Eins. Außerdem stand er in zahlreichen Gastrollen vor der Kamera, u. a. in den Serienklassikern The Outer Limits, The Twilight Zone, The Untouchables, The Wild, Wild West und Alfred Hitchcock Presents.
Der in Brooklyn geborene Landau studierte am Pratt Institute Kunst. Im Alter von siebzehn arbeitete er als Illustrator für die New York Daily News, für die er Kolumnen bebilderte und Comic Strips zeichnete. Später begann er, auf der Suche nach neuen Herausforderungen, Theater zu studieren. Unter zweitausend Bewerbern wurde Martin Landau für eine Studienplatz in Lee Strasbergs weltberühmten Actor's Studio ausgewählt - mit nur einem anderen Mitbewerber namens Steve McQueen. Landau spielte bald professionell Theater und trat in einem neuen Massenmedium, dem Live-Fernsehen auf.
Die Tournee der Broadway-Inszenierung von Paddy Chayefskys Middle Of The Night brachte ihn schließlich an die Westküste der USA, wo er die Aufmerksamkeit von Regisseuren und Produzenten wie Alfred Hitchcock (Der unsichtbare Dritte), Lewis Milestone (Mit Blut geschrieben), George Stevens (Die Grösste Geschichte aller Zeiten), John Sturges (Vierzig Wagen Westwärts), Henry Hathaway (Nevada Smith) und Joseph L. Mankiewicz (Cleopatra) auf sich zog.
In den letzten Jahren wurde Landau für sein Lebenswerk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit der Goldenen Kamera der Filmfestspiele Berlin, dem REMI Award des Houston Film Festivals, dem Wedgewood Award des renommierten Goodman Theaters in Chicago und dem Achievement Award des Charleston Film Festivals.
Neben der Schauspielerei arbeitet Landau derzeit als Executive Director des Actor's Studios - einen Posten, den er sich mit den Regisseuren Mark Rydell und Sydney Pollack teilt. Über ein Vierteljahrhundert lang hat Landau junge Talente wie James Dean, Warren Oates, Harry Dean Stanton, Anjelica Huston und Jack Nicholson betreut. Darüber hinaus gründete er kürzlich erst die Produktions- und Managementfirma Silver Street Pictures, die mit vier anderen Partnern Filme auf unterer und mittlerer Budget-Ebene produziert.
Oscars
- Oscar für 1994 als Bester Nebendarsteller in "Ed Wood"
- Oscar-Nominierung für 1988: Bester Nebendarsteller in "Tucker"
- Oscar-Nominierung für 1989: Bester Nebendarsteller in "Verbrechen und andere Kleinigkeiten"
Filmographie
- 1966 - 1970: TV-Serie: Kobra, übernehmen Sie (Mission: Impossible)
- 1974 - 1977: TV-Serie: Mondbasis Alpha Eins (Space: 1999)
- 1959: Mit Blut geschrieben (Pork Chop Hill)
- 1959: Der unsichtbare Dritte
- 1960: Die Nervensäge (The Gazebo)
- 1962: (Stagecoach To Dancer's Rock)
- 1963: Cleopatra
- 1965: Die größte Geschichte aller Zeiten (The Greatest Story Ever Told)
- 1965: Vierzig Wagen westwärts (The Hallelujah Trail)
- 1966: Nevada Smith (Nevada Smith)
- 1969: Stoßtrupp Avola - Ja, wo sind denn die Kanonen? (Rosolino paternó soldato ...)
- 1970: Zehn Stunden Zeit für Virgil Tibbs (They Call Me Mr. Tibbs)
- 1971: Kein Requiem für San Bastardo (A Town Called Hell)
- 1971: (Under The Sign Of Capricorn)
- 1972: Visum für die Hölle (Black Gunn)
- 1976: (Tony Saitta)
- 1976: Feuerstoß (Blazing Magnum)
- 1979: Meteor (Meteor)
- 1979: (The Last World)
- 1980: (The Return)
- 1980: Die Verdammten (The Fall Of The House Of Usher)
- 1980: (Without Warning)
- 1982: Zwei Stunden vor Mitternacht (Alone In The Dark)
- 1983: The Being (The Being)
- 1984: (Access Code)
- 1987: (Empire State)
- 1987: (Cyclone)
- 1987: (Sweet Revenge)
- 1987: Real Bullets, die Kokainfabrik (Real Bullets)
- 1988: Trucker (Trucker: The Man And His Dream)
- 1989: Verbrechen und andere Kleinigkeiten (Crimes And Misdemeanors)
- 1992: Mistress - Die Geliebte von Hollywood
- 1993: Sliver (Sliver)
- 1994: Ed Wood (Ed Wood)
- 1994: Begegnungen
- 1996: Die Legende von Pinocchio
- 1996-02-16: City Hall
- 1997: Beverly Hills Beauties (B*A*P*S'*)
- 1999-03-26: EDtv
- 1999-11-19: Sleepy Hollow
- 2001-04-05: Die neuen Abenteuer von Pinocchio
- 2001-12-21: The Majestic
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