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| Interview mit Maren Eggert |
Frage: Wie haben Sie auf diese Rolle reagiert, als Sie Ihnen angeboten wurde?
Maren Eggert: Es hat mich sofort gereizt, da es für einen deutschen Film ein sehr ungewöhnliches Buch ist. Und Dora ist eine Frau, die sich nicht groß erklären musss, die einfach ein Mensch ist, der handelt.
Frage: Wie haben Sie die Arbeit mit Oliver Hirschbiegel empfunden?
Maren Eggert: Er ist ein Regisseur, der den Schauspielern sehr viel Vertrauen schenkt, und auch mal etwas passieren lässt. Er hat keinen Kontrollzwang. Man redet über eine Szene, und danach überlässt er es den Schauspielern, sie zu entwickeln. Er kann sehr klar formulieren, wie er die Dinge sieht, und hat eine sehr ruhige Art. Er findet heraus, was ein Schauspieler braucht und versucht darauf einzugehen. Er hat die Szenen im Kopf, ist aber immer offen für Veränderungen, hat also so etwas positiv Sprunghaftes.
Frage: Buch und Film basieren auf einer wahren Geschichte, wie sehen Sie persönlich solche Experimente zur Verhaltensforschung?
Maren Eggert: Ich bezweifle, dass etwas Ähnliches jemals wirklich kontrollierbar ist. Die Energien zwischen Menschen können sich immer verselbständigen, ihr Verhalten ist nicht berechenbar. Ich glaube nicht, dass sich das in Statistiken wissenschaftlich erfassen lässt.
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