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Biographie
Lily Tomlin, einer der renommiertesten Komödiantinnen der USA, wagt sich weiterhin erfolgreich in vielfältige Medien und expandierte ihre außergewöhnliche Karriere auf neue Projekte in Film Fernsehen, Animation, Theater und Video.
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Sie wurde in Detroit, Michigan, geboren und ist in einem Arbeiterviertel außerhalb des wohlhabendsten Stadtteils aufgewachsen. Nach der High School schrieb sie sich für ein Medizinstudium an der Wayne State University ein, doch ihr Wahlfach in Theaterwissenschaft brachte sie dazu, das Studium aufzugeben und in Cafes vor Ort aufzutreten. 1965 zog sie nach New York, wo sie durch ihre Auftritte schon bald eine große Fangemeinde eroberte. 1966 gab sie in der The Gary Moore Show ihr TV-Debüt. Darauf folgten etliche denkwürdige Auftritte in der The Merv Griffin Show; sie zog nach Kalifornien um, wo sie in Music Scene zu sehen war. Im Dezember 1969 schloss sie sich der Besetzung des erfolgreichen Laugh-In an und war durch ihre Darstellung der frechen Telefonistin Ernestine und der teuflischen fünfjährigen Edith Ann über Nacht im ganzen Land berühmt. Als Laugh-In eingestellt wurde, arbeitete sie als Co-Autorin und Hauptdarstellerin an vier Comedy-Specials, für die sie mit drei Emmy Awards und einem Writers Guild of America Award ausgezeichnet wurde.
Tomlins erste Comedy-Platte, This ist a Recording, gewann 1971 einen Grammy, und ihre weiteren Platten, Modem Scream, And That's the Truth und On Stage, erhielten jeweils Grammy-Nominierungen.
1977 gab sie in Appearing Nitely, Buch und Regie von Jane Wagner, ihr Broadway-Debüt. Hierfür erhielt Lily Tomlin einen Spezialpreis im Rahmen des Tony Award; das Stück wurde später als Platte und HBO-Special adaptiert. 1985 kehrte sie in der Hauptrolle von Jane Wagners The Search for Signs of Intelligent Life in the Universe an den Broadway zurück. Diese One-Woman-Show brachte ihr 1986 einen Tony als Beste Schauspielerin sowie den Drama Desk Award und den Outer Critics' Cricle Award ein.
Ihr Filmdebüt gab sie 1975 in Robert Altmans Nashville. Für ihre beeindruckende Darstellung wurde sie für einen Oscar nominiert und erhielt Preise als Beste Schauspielerin von den New York Film Critics und der National Society of Film Critics. In den folgenden zwei Jahrezehnten war sie in vielen verschiedenen Rollen zu sehen, darunter in Warum eigentlich ... bringen wir den Chef nicht um?, The Incredible Shrinking Woman, Solo für 2, Short Cuts sowie in der Verfilmung ihres Bühnenerfolges The Search for Signs of Intelligent Life in the Universe. Kürzlich war sie außerdem an der Seite von Richard Dreyfuss in Jagabongo zu sehen.
1994 wurde Edith Ann: A Few Pieces of the Puzzle, basierend auf Tomlins beliebtesten Figuren, bei ABC ausgestrahlt - der Quotenrenner wurde begeistert aufgenommen und wurde zur ersten Folge einer Reihe von animierten TV-Specials, die innerhalb der nächsten drei Jahre gesendet werden. Tomlin war auch Sprecherin und ausführende Produzentin des HBO-Films The Celluloid Closet, für den sie 1996 mit ihrem zweiten Peabody Award ausgezeichnet wurde. 1998 hat sie die zweite und letzte Staffel als Boss des Senders FYI in der erfolgreichen CBS-Serie Murphy Brown abgeschlossen.
Als Stimme der Lehrerin Ms. Frizzle in der Trickfilm-Serie The Magic School Bus, die Kindern Wissenschaft näher bringen soll, hat sie außerdem einen Emmy gewonnen und ist in der vergangenen Saison erneut nominiert worden. Zur Zeit entwickelt sie gerade den Pilotfilm einer Serie für CBS Television.
Interviews
Oscars
- Oscar-Nominierung für 1975 als Beste Nebendarstellerin in "Nashville"
Filmografie
- 1969: The Musick Scene (TV-Serie)
- 1970: Laugh-In (TV-Serie)
- 1975: Nashville (Nashville) Regie: Robert Altman
- 1977: Die Katze kennt den Mörder (The Late Show) Regie: Robert Benton
- 1978: Von Augenblick zu Augenblick (Moment by Moment) Regie: Jane Wagner
- 1980: Warum eigentlich... bringen wir den Chef nicht um? (9 to 5) Regie: Collin Giggins
- 1981: Die unglaubliche Geschichte der Mrs. K (The Incredible Shrinking Woman) Regie: Joel Schumacher
- 1984: Solo für 2 (All of Me) Regie: Carl Reiner
- 1986: (Lily Tomlin) Regie: N. Broomfield, Joan Chruchill
- 1988: Zwei mal Zwei (Big Business) Regie: Jim Abrahams
- 1991: (The Search for Signs of Intelligent Life in the Universe) Regie: John Bailey
- 1992: Schatten und Nebel (Shadows and Fog) Regie: Woody Allen
- 1992: The Player (The Player) Regie: Robert Altman
- 1993: ... und das Leben geht weiter
- 1993: Short Cuts (Short Cuts) Regie: Robert Altman
- 1993: Die Beverly Hillbillies sind los! (The Beverly Hillbillies) Regie: Penelope Spheeris
- 1994: The Magic School Bus (TV-Serie)
- 1995: The Celluloid Closet (The Celluloid Closet) Regie: Rob Epstein, Jeffrey Friedman
- 1995: Blue in the Face Regie: Wayne Wang
- 1996: Flirting With Disaster
- 1996: (TV-Serie) Murphy Brown
- 1996: Schwer verdächtig (Getting Away With Muder) Regie: Harvey Miller
- 1998-02-27: Jagabongo Regie: Todd Holland
- 1999-05-14: Tee mit musssolini
- 2000-05-19: The Kid - Image ist alles
- 2002-01-14: Nix wie raus aus Orange County
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