John Williams
* 8. Februar 1932 in New York, USA, als John Towner Williams • Komponist, Arrangeur, Dirigent • Biographie Oscars Filmographie • Adresse: •
John Williams

Biographie

Irgendwann war Filmmusik einmal die Arbeit von Spezialisten, die diesen Job entweder neben der eigentlichen Kompositions-Karriere betrieben oder nie besondere öffentliche Anerkennung erführen.

Mit John Williams ist das anders geworden: Er hat die Kunst des Soundtracks nicht nur salonfähig gemacht, sondern er hat seine ganze Karriere auf der Fähigkeit aufgebaut, sinfonische Partituren so raffiniert mit den Filmvorgaben zu verschmelzen, dass der Klangeindruck eine eigene, zweite Dramaturgie ergibt - mit dem Ergebnis, dass so mancher Kinogänger allein wegen der Musik zum Star Wars-Fan geworden ist und nicht wegen der beweglichen Bilder.

Die Titelthemen von John Williams: Greatest Hits 1969 - 1999 füllen eine Doppel-CD, die gleichzeitig einen musikalischen Streifzug durch die berühmtesten Filme der letzten Jahrzehnte bietet. Neben den Themen aus E. T. - Der Außerirdische, Superman, Star Wars, Indiana Jones, Schindlers Liste und viele andere Hollywood-Erfolgen Hollywood-Erfolgen sind auch Williams' Olympia-Fanfaren für die Spiele des Jahres 1984 dabei. John Williams selbst dirigiert bei seinen Greatest Hits selbst das London Symphony Orchestra und das Boston Pops Orchestra.

John Williams erhielt fünf mal den Oscar und wurde auch noch vielfach für diese Auszeichnung nominiert, u. a. für seine Musik zu Steven Spielbergs Weltkriegsdrama Der Soldat James Ryan.

Williams arbeitete zum erstenmal mit George Lucas beim ersten Teil der Star Wars-Saga, Krieg der Sterne, zusammen, wofür der Komponist einen Oscar erhielt. Und er blieb dem Star Wars Universum treu bei Das Imperium schlägt zurück und Die Rückkehr der Jedi-Ritter.

Er komponierte die Musik zu fast allen Steven Spielberg-Filmen. Für Der weiße Hai, E. T. - Der Außerirdische und Schindlers Liste erhielt er drei Oscars. Einen weiteren Oscar bekam er für die Leinwandversion von Anatevka.

Williams hat bewiesen, dass er in jedem Genre ein Meister ist und dabei einige der bekanntesten Filmmelodien geschrieben. Er komponierte die Musik zu so unterschiedlichen Filmen wie Jurassic Park und dessen Fortsetzung Vergessene Welt, sowie zu Amistad, Sieben Jahre in Tibet, Sabrina, JFK - Tatort Dallas, Kevin - Allein zu Haus, Geboren am 4. Juli, Die Reisen des Mr. Leary, Unheimliche Begegnung der dritten Art, Im Reich der Sonne, Superman und bei allen Indiana Jones-Filmen.

Neben seiner Filmarbeit leitete Williams dreizehn erfolgreiche Spielzeiten lang als Musikalischer Direktor das Boston Pops Orchestra, inzwischen ist er Ehrendirigent des berühmten Orchesters. Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit den berühmtesten Orchestern der Welt auf. Sein kompositorisches Oeuvre reicht weit über die Leinwand hinaus. Er hat viele Orchesterstücke geschrieben, darunter zwei Symphonien sowie Konzerte für Flöte, Tuba, Violine, Klarinette, Fagott, Cello und Trompete.


Oscars


Filmographie

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