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Biographie
Joan Plowright wurde am 28. Oktober 1929 in Brigg, England, geboren. Ihre Ausbildung zur klassischen Schauspielerin durchlief sie zunächst an der Old Vic Theatre School, erwarb sich dann jedoch in den gefeierten Inszenierungen von John Osbornes The Entertainer mit Laurence Olivier (den sie später heiratete), Eugene Ionescos The Chairs und The Lesson sowie Arthur Millers The Crucible im zeitgenössischen Drama ihr Renommee. Für die Inszenierung von The Entertainer in New York (1959) wurde sie für einen Tony nominiert; 1960 kehrte sie mit A Taste of Honey an den Broadway zurück und wurde für ihre Rolle mit einem Preis als Beste Schauspielerin ausgezeichnet.
Ihr Filmdebüt gab sie 1956 in Joseph Loseys In letzter Stunde; außerdem stand sie 1960 für Der Komödiant - die Verfilmung von The Entertainer - vor der Kamera. Die folgenden zehn Jahre stand die als Hauptdarstellerin mit dem britische Royal National Theatre auf der Bühne und erhielt für ihre Titelrollen in Saint Joan sowie in Zeffirellis Inszenierungen von Filumena und Saturday, Sunday, Monday weitere zwei Auszeichnungen als Beste Schauspielerin.
In den 70er Jahren widmete sie sich stärker ihrer Familie mit Laurence Olivier und war in wenigen Filmen zu sehen, darunter z. B. in Laurence Oliviers Three Sisters - für den sie mit einem BAFTA ausgezeichnet wurde- und in Equus - Blinde Pferde von Sidney Lumet. In den 80er Jahren drehte sie wieder mehr Filme, u. a. Brimstone & Treacle von Richard Loncraine, Britannia Hospital von Lindsay Anderson, Wagner von Tony Palmer, Revolution von Hugh Hudson, Verschwörung der Frauen von Peter Greenaway und The Dressmaker von Jim O'Brien.
Ihre außergewöhnliche Vielseitigkeit und Sprachbegabung gab ihr die Möglichkeit, auch in Amerika oft zu arbeiten, darunter in Ich liebe dich zu Tode, Avalon und Der letzte Actionheld. Nach ihrer Oscar-Nominierung für Verzauberter April im Jahr 1992 spielte sie eine der Hauptrollen in der TV-Miniserie Stalin, in Masterpiece Theatre, Great Performance, Wird Annie leben?, On Promised Land und in Return of the Native. Zu ihren weiteren Filmen gehören u. a. Dennis, Die Witwen von Widows Peak, 101 Dalmatiner sowie Tee mit musssolini. In machen Kreisen als Lady Olivier bekannt, erhielt sie 1970 den CBE (Commander of the Britisch Empire). Von 1961 bis zu seinem Tod im Jahre 1989 war sie mit Laurence Olivier verheiratet; sie lebt jetzt in London.
Interviews
Oscars
- Oscar-Nominierung für 1992 als Beste Nebendarstellerin in "Verzauberter April"
Filmografie
- 1956: In letzter Stunde (Time Without Pity) Regie: Joseph Losey
- 1960: Der Komödiant (The Entertainer) Regie: Tony Richardson
- 1970: (Three Sisters) Regie: Loarence Olivier
- 1977: Equus - Blinde Pferde (Equus) Regie: Sidney Lumet
- 1982: Britannia Hospital (Britannia Hospital) Regie: Lindsay Anderson
- 1982: (Brimstone and Treacle) Regie: Richard Loncraine
- 1983: (Wagner) Regie: Tony Palmer
- 1985: Revolution (Revolution) Regie: Hugh Hudson
- 1987: Verschwörung der Frauen (Drowning by Numbers) Regie: Peter Greenaway
- 1988: (The Dressmaker) Regie: Jim O'Brien
- 1990: Avalon (Avalon) Regie: Barry Levinson
- 1991: Verzauberter April (Enchanted April) Regie: Mike newell
- 1993: Der letzte Actionheld (Last Action Hero) Regie: John McTiernan
- 1993: Dennis (Dennis the Menace) Regie: Nick Castle
- 1994: Die Witwen von Widows Peak (Widow's Peak) Regie: John Irvin
- 1994: Wird Annie leben? (A Place for Annie) Regie: John Gray
- 1995: Der scharlachrote Buchstabe
- 1995: Hotel Sorrento (Hotel Sorrento) Regie: Richard Franklin
- 1995: (A Pyromaniac's Love Story) Regie: Joshua Brand
- 1996: Mein Mann Picasso
- 1996: Mr. Wrong (Mr. Wrong) Regie: Nick Castle
- 1996: Jane Eyre (Jane Eyre) Regie: Franco Zeffirelli
- 1996: 101 Dalmatiner
- 1998-08-21: Dance With Me
- 1999: Tee mit musssolini
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© 1994 - 2010 Dirk Jasper
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