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* 7. März 1902 in Essen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
• † 3. Oktober 1994 in Aufkirchen, Bayern, Deutschland
• Schauspieler, Regisseur, Produzent
• Biographie
• Filmografie
• Discografie
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Biographie
Heinrich Wilhelm Rühmann wurde als Sohn eines Hoteliers geboren und sollte das Erbe des Vaters übernehmen. Er ging jedoch vor dem Abitur von der Schule ab, nahm kurz Schauspielunterricht und debütierte mit 18 Jahren auf einer Theater-Bühne in Breslau.
Ab 1923 stand er in München auf der Bühne, 1929 unter Max Reinhardt in Berlin und von 1938 bis 1945 war er unter Gustaf Gründgens Mitglied der Staatsbühne Berlin. Nach ersten Stummfilmrollen konnte sich der gefeierte Bühnenkomiker im deutschen Tonfilm als Star etablieren.
Als Kleinbürger spielte er sich mit Bravour durch die hanebüchen-harmlosen Irrungen und Wirrungen typischer Lustspiele und kam beim Publikum mit seiner Mischung aus Frechheit und augenzwinkernden Schmeicheleien an. Er wurde zum Staatsschauspieler ernannt und führte seit 1938 auch Regie.
Nach dem Krieg gestaltete sich der Anschluß an Rühmanns Popularität als schwierig. Er spielte wieder Theater und schaffte es erst nach einer Reihe von Flops, mit Keine Angst vor großen Tieren das alte Publikum zurückzugewinnen.
Grundsätzlich blieb sein Typ im Zentrum anspruchslos-angenehmer Komödien unverändert, aber Rühmann bemühte sich zunehmend auch um ernsthaftere Rollen und hatte vor allem mit der Verfilmung Der Hauptmann von Köpenick großen Erfolg. Spätestens danach war er nicht nur als Komiker, sondern auch als Schauspieler einer Institution, er wurde in seiner über 60 Jahre dauernden Karriere mit Auszeichnungen überhäuft.
Im Theater und in TV-Fassungen von Theaterstücken beeindruckte Heinz aber auch als Willy Loman in Tod eines Handlungsreisenden und in Der Pfandleiher. Nach 1976 trat er nicht mehr im Kino und nur noch ausnahmsweise im Fernsehen auf.
Auf Drängen der Nationalsozialisten ließ sich Rühmann 1939 von seiner jüdischen ersten Frau Maria Bernheim scheiden. 1939 heiratete er dann seine Filmpartnerin Hertha Feiler. Der gemeinsame Sohn Peter kam 1942 zur Welt. Seine Frau Hertha starb 1970. Seit 1974 war er mit Hertha Droemer verheiratet.
Filmografie
- 1926: Das deutsche Mutterherz
- 1927: Das Mädchen mit den fünf Nullen
- 1930: Die Drei von der Tankstelle
- 1930: Einbrecher
- 1931: Meine Frau, die Hochstaplerin
- 1931: Der Mann, der seinen Mörder sucht
- 1931: Man braucht kein Geld
- 1931: Der brave Sünder
- 1931: Bomben auf Monte Carlo
- 1932: Strich durch die Rechnung
- 1932: Es wird schon wieder besser
- 1932: Der Stolz der 3. Kompanie
- 1933: Lachende Erben
- 1933-02-22: Ich und die Kaiserin
- 1933: Heimkehr ins Glück
- 1933: Es gibt nur eine Liebe
- 1933: Drei blaue Jungs, ein blondes Mädel
- 1934: Ein Walzer für dich
- 1934: Heinz im Mond
- 1934: Frasquita
- 1934: Die Finanzen des Großherzogs
- 1934: So ein Flegel
- 1934: Pipin, der Kurze
- 1935: Wer wagt - gewinnt
- 1935: Himmel auf Erden
- 1935: Eva
- 1935: Der Außenseiter
- 1936: Wenn wir alle Englein wären
- 1936: Ungeküßt soll man nicht schlafen geh'n
- 1936: Lumpazivagabundus
- 1936: Allotria
- 1937: Der Mustergatte
- 1937: Der Mann, von dem spricht
- 1937: Der Mann, der Sherlock Holmes war
- 1938: Die Umwege des schönen Karl
- 1938: Lauter Lügen (nur Regie)
- 1938: Nanu, Sie kennen Korff noch nicht?
- 1938: Fünf Millionen suchen einen Erben
- 1938: 13 Stühle
- 1939: Hurra, ich bin Papa
- 1939: Der Florentiner Hut
- 1939: Paradies der Junggesellen
- 1940: Kleider machen Leute
- 1940: Lauter Liebe (nur Regie)
- 1940: Wunschkonzert
- 1941: Quax, der Bruchpilot
- 1941: Hauptsache glücklich
- 1941: Der Gasmann
- 1943: Ich vertraue dir meine Frau an
- 1944: Die Feuerzangenbowle
- 1944: Sophienlund (nur Regie)
- 1944: Der Engel mit dem Saitenspiel (nur Regie)
- 1948: Der Herr vom anderen Stern
- 1948: Die kupferne Hochzeit (nur Regie)
- 1949: Ich mach dich glücklich
- 1949: Das Geheimnis der roten Katze
- 1952: Das kann jeden passieren
- 1952: Schäm' dich Brigitte!
- 1953: Keine Angst vor großen Tieren
- 1953: Briefträger Müller (Regie)
- 1953: Quax in Afrika (Produzent)
- 1954: Auf der Reeperbahn nachts um halb eins
- 1955: Wenn der Vater mit dem Sohne
- 1955: Charleys Tante
- 1955: Zwischenlandung im Paradies
- 1956: Das Sonntagskind
- 1956: Der Hauptmann von Köpenick
- 1957: Vater sein dagegen sehr
- 1958: Der Pauker
- 1958: Der Mann, der nicht nein sagen konnte
- 1958: Es geschah am hellichten Tag
- 1958: Der Eiserne Gustav
- 1959: Ein Mann geht durch die Wand
- 1959: Menschen im Hotel
- 1960: Das schwarze Schaf
- 1960: Mein Schulfreund
- 1960: Der Jugendrichter
- 1960: Der brave Soldat Schwejk
- 1961: Der Lügner
- 1962: Max, der Taschendieb
- 1962: Er kann's nicht lassen
- 1963: Meine Tochter und ich
- 1963: Das Haus in Montevideo
- 1964: Vorsicht Mr. Dodd!
- 1965: Das Liebeskarussell
- 1965: Hokuspokus oder: Wie lasse ich meinen Mann verschwinden
- 1965: Dr.med. Hiob Praetorius
- 1965: Ship Of Fools
- 1966: Maigret und sein größter Fall
- 1966: Grieche sucht Griechin
- 1966: La Bourse et la vie
- 1968: TV: Der Tod des Handlungsreisenden
- 1968: Die Ente klingelt um halb acht
- 1968: Die Abenteuer des Kardinal Braun
- 1969: TV: Sag's dem Weihnachtsmann
- 1970: TV: Endspurt
- 1971: TV: Der Pfandleiher
- 1971: Der Kapitän
- 1973: Oh Jonathan - oh Jonathan
- 1976: TV: Kein Abend wie jeder andere
- 1977: Das chinesische Wunder
- 1977: Gefundenes Fressen
- 1978: TV: Diener und andere Herren
- 1979: TV: Balthasar im Stau
- 1980: TV: Aller guten Dinge sind drei
- 1981: TV: Ein Zug nach Manhattan
- 1983: TV: Es gibt noch Haselnuß-Sträucher
- 1993: In weiter Ferne, so nah
Discografie
- Die Discografie folgt noch.
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© 1994 - 2010 Dirk Jasper
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