Andy Garcia
* 12.April 1956 in Havanna, Kuba, als Andres Arturo Garcia-Menendez • Schauspieler, Produzent, Regisseur • Biografie Oscars® Filmografie • Adresse: Adresse: c/o David Eichberg, Creative Artists Agency, 9830 Wilshire Boulevard, Beverly Hills, CA 90212, USA •
Andy Garcia

Biographie

Andy ist der Sohn eines kubanischen Anwalts und einer Englischlehrerin. Nach Castros Revolution kam die Familie 1961 in die USA und ließ sich in Miami Beach nieder.


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Hier hatte es der 5jährige Andy mit Hilfe seiner Mutter leichter als andere Kubaner, sich in die fremde Sprache und Kultur zu integrieren. Sein Vater eröffnete einen Parfüm-Großhandel, der sich - ganz dem US-Traum entsprechend - zu einem Millionenunternehmen entwickelte.

Andy war vom 'Duft' des großen Geldes unbeeindruckt, studierte an der "Florida International University" und spielte während der Zeit an kleinen Bühnen in Florida - ohne Honorar. Im Alter von 22 Jahren zog er nach Los Angeles und fand eine freie Theatergruppe, in der er vier Jahre improvisierte Stücke spielte. Um in dieser Zeit Geld zu verdienen, arbeitete er als Kellner und als Möbelpacker.

Ein Agent vermittelte ihm erste kleine Rollen beim Fernsehen, dann kam sein Filmdebüt in Das möderische Paradies. Eine entscheidende Rolle war seine Darstellung eines Drogenkönigs in 8 Millionen Wege zu sterben. Daraufhin bot ihm Brian de Palma in Die Unbestechlichen die Rolle eines Mafia-Killers an. Andy überzeugte De Palma davon, dass eine positive Rolle für ihn wichtiger wäre, deshalb durfte ere dann den scharfschießenden Polizisten in Eliot Ness' Team spielen.

Seitdem war er im Kino regelmäßig der Cop mit italienischem Einschlag, damit hatte sich Andys Karrieretraum noch nicht erfüllt. Aber als Star verdiente er endlich genug, um seine Frau und die beiden Kinder zu ernähren. Und als Francis Ford Coppola ihm anbot, in Der Pate 3 den Paten-Sohn von Al Pacino zu spielen - wie hätte Andy das ablehnen können? Er wurde 1990 für diese Rolle sowohl für einen Golden Globe wie für einen Oscar nominiert.

Ende der 90er Jahre wurde Andy Garcia für seine Arbeit als Schauspieler und seinen Beitrag zur Völkerverständigung mit dem Harvard University Foundation Award ausgezeichnet.

1993 debütierte Garcia als Regisseur mit Cachao ... kein Rhythmus ist mit seinem vergleichbar. Im Mittelpunkt dieses Dokumentarfilms steht der legendäre kubanische Bassist und Komponist Israel Cachao Lopez, ein Miterfinder des Mambo. Die Dokumentation, die Andy Garcia auch als Koproduzent verantwortete, wurde von der Kritik weltweit mit Beifall aufgenommen. Garcia war mit seiner Firma "CineSom Productions" außerdem Produzent der ersten beiden Teile der Cachao Master Sessions. Teil eins wurde 1994 mit einem Grammy Award prämiert.


Oscars


Filmografie

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